Bestattungen für Hamburg und Umland

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Grabwahl

Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige der häufigsten Grabarten auf. Es gibt aber auch noch andere. In Hamburg und seinem Umland haben Sie regelmäßig nicht nur die freie Wahl des Friedhofs. Hier können Sie sich von ganz persönlichen Überlegungen leiten lassen.

Die Preise variieren zwischen den Friedhöfen und den Grabarten sehr stark, so dass an dieser Stelle nur dieser allgemeine Hinweis möglich ist. Die Beratung betreffend der jeweiligen Friedhofsgebühren nehmen wir individuell für jeden Einzelfall vor.

Anonymes Grab

Das anonyme Grab ist meistens ein Gemeinschaftsgrab. Die Beisetzungen erfolgen auf einer ausgewiesenen Friedhofsfläche, die genaue Lage der Grabstelle ist nicht bekannt. Je nach Friedhof können Gedenksteine für die gesamte Gemeinschaft aufgestellt sein. Beisetzungen in anonymen Grabfeldern sind sowohl als Urnenbestattungen sowie auch als Sargbestattungen möglich, auch hier ist die jeweilige Satzung des Friedhofes ausschlaggebend.

Reihengräber

Reihengräber sind einstellige Grabstätten, welche die Beisetzung von einem Sarg oder einer Urne gestatten. Reihengräber sind in der Regel mit Rasen begrünt und werden durch die jeweiligen Friedhöfe gepflegt. Das Aufstellen eines Grabsteines ist in den meisten Fällen gestattet, so dass den Hinterbliebenen eine direkte Anlaufstelle gegeben ist. Einige Friedhöfe ermöglichen den Hinterbliebenen sogar die Bepflanzung von Reihengräbern. Eine Begleitung der Beisetzung durch die Trauernden ist möglich.

Rasen- und Staudengräber

Rasen- und Staudengräber sind für Sarg- und Urnenbeisetzungen gestaltete Anlagen, die von dem jeweiligen Friedhof gepflegt werden. Die Gräber sind verlängerbar und somit für spätere Beisetzungen, unter Berücksichtigung der Ruhefristen, geeignet. Die Begleitung der Beisetzung sowie das Setzen eines Grabsteines sind möglich.

Wahlgräber

Wahlgräber können durch die Familien der verstorbenen Person auf dem gewünschten Friedhof mit der Friedhofsverwaltung direkt ausgewählt werden. Wahlgräber bieten aufgrund der frei wählbaren Größe zudem ausführliche den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten. Zudem bietet sich hier der Vorteil, dass Wahlgräber nach Ablauf der Ruhezeit durch die Familie verlängert und somit zu einer regelrechten Familiengrabstätte werden können. Wahlgräber werden für Urnenbestattungen und für Sargbestattungen angeboten. Die Pflege des Grabes erfolgt entweder durch die Familie oder wird von Ihnen an die jeweilige Friedhofsverwaltung oder einer Gärtnerei übertragen.

Themengräber

Themengrabstätten sind zum Teil, abhängig vom Thema, sehr aufwendig gestaltete Anlagen für Sarg- und Urnenbeisetzungen. Damit der Charme des Themenfeldes nicht verloren geht, wird der größte Teil der Pflege durch die jeweiligen Friedhöfe veranlasst. Die eigene gestalterische Freiheit ist in den meisten Fällen jedoch zu einem kleinen Teil gegeben. Als Beispiele für Themengrabstätten seien zum einen das HSV-Feld auf dem Hauptfriedhof Altona sowie die Schmetterlingsgräber, die Paargräber, die Rosengräber und die Apfelhain Anlage auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf genannt.

Die Auflistung der Themengräber ließe sich beliebig fortführen, da jeder Friedhof in irgendeiner Weise Themengräber anbietet. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten.

Kolumbarium

Das Kolumbarium sind für Urnenbeisetzungen gedachte Wandnischen oder auch Schrankfächer. Kolumbarien finden sich zur heutigen Zeit in aufwändig gestalteten Friedhofskapellen. Im Altertum waren Kolumbarien in Krypten und Athrien vorgesehen. Die Urnen stehen meist hinter Glas- oder Marmortüren, welche auf Wunsch per Gravur gestaltet werden können. Ebenso ist es den Hinterbliebenen möglich, im Urnenfach Blumen oder ein Foto aufzustellen. Im mediteranen Raum werden zum Teil sogar Särge oberirdisch beigesetzt.

Naturnahe Gräber / Baumgräber

Friedhöfe haben den Trend und die Nachfrage nach naturnahen Grabstätten aufgenommen und auf dem eigenen Friedhofsgelände auf ausgewiesenen Wald- und Wiesenflächen in natürlicher Lage Beisetzungsmöglichkeiten geschaffen. Der Platz bzw. der Baum kann durch die Hinterbliebenen frei gewählt werden. Meist kennzeichnen Namensschilder im unmittelbaren Bereich die Beisetzungsstelle. Die Pflege wird der Natur überlassen, damit der naturnahe Charakter nicht verloren geht.

Waldbestattungen

Waldbestattungen erfolgen auf naturbelassenen und klar umgrenzten Waldflächen, welche sich nicht auf Friedhöfen befinden. Die bekanntesten Betreiber sind die RuheForst und die Friedwald Gesellschaft. Beisetzungen in einem Begräbniswald sind nur mit Naturstoff-Urnen gestattet. Die Wahl des Baumes und somit der genauen Beisetzungsstelle durch Hinterbliebene ist möglich. Hinterbliebenen bietet sich auch die Möglichkeit, einen sogenannten Familienbaum zu erwerben. Namensnennungen sind an dem jeweiligen Baum, dem zur Beisetzungsstelle am nächsten gelegenen Baum oder auf separaten Schildern möglich.