Bestattungen für Hamburg und Umland

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Der Neue und der Alte Niendorfer Friedhof

Der Friedhof im Hamburger Stadtteil Niendorf besteht im eigentlichen Sinne aus zwei Friedhöfen, dem alten Friedhof direkt an der Barockkirche, welche auch heute noch das Prunkstück des Stadtteils ist, und dem neuen Friedhof, welcher sich nicht weit vom neuen Friedhof befindet.

Der Alte Friedhof in Niendorf wurde um 1840, fast 70 Jahre nach der Erbauung der Barockkirche, angelegt und für Beisetzungen genutzt. Um 1900 wurde zunehmend deutlich, dass die Beisetzungsmöglichkeiten für die immer größer werdende Bevölkerungszahl auf dem alten Friedhof nicht ausreichend sein würden. Aus diesem Grund erweiterte die Kirchengemeinde Niendorf die Beisetzungsflächen auf der anderen Straßenseite der viel befahrenen Kollaustraße im Bereich der Promenadenstraße. Im Dezember 1903 konnten auf dem neuen Friedhof Niendorf die ersten Beisetzungen durchgeführt werden.

Da auf dem neuen Friedhof eine Kapelle zum Abhalten von Trauerfeiern fehlte, stiftete die Familie Berenberg-Goßler eine Kapelle, welche 1906 feierlich eingeweiht wurde. In den Jahren 1998 / 1998 erfolgte eine grundlegende Renovierung. In diesem Zug erhielt sie einen Turm mit einem Bronzekreuz.

Der neue Friedhof wurde im Laufe des letzten Jahrhunderts immer wieder erweitert und umgestaltet, so dass er heute über eine Fläche von um die 13 Hektar verfügt.

Urnengemeinschaftsanlage "Unter den Bäumen"

In den letzten Jahren wurde auf dem alten Friedhof die Urnengemeinschaftsanlage "Unter den Bäumen" eröffnet. Sie bietet Naturliebhabern die Möglichkeit, Ihre letzte Ruhestätte im Schatten von alten, hohen und ehrwürdigen Bäumen zu finden. Die ausgewogene Komposition zwischen Naturverbundenheit und Stil spiegelt die Qualität des alten Friedhofes wieder. Rollstuhlgerechte Zuwegungen und Bänke laden Besucher zum Verweilen ein.

Sarggemeinschaftsanlage

Auf dem Neuen Friedhof wurden in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl an Gemeinschaftsanlagen für Urnenbeisetzungen errichtet. Um auch eine Alternative für Sargbeisetzungen zu schaffen, wurde jetzt die erste Sarggemeinschaftsanlage errichtet.

Gemeinschaftsanlagen bieten im Gegensatz zu Einzelgrabstätten den Vorzug, dass sie eine gemeinschaftliche Bestattungsform gewährleisten und über den Tod hinaus symbolisieren. Da die Friedhofsverwaltung die komplette Pflege und jahreszeitliche Bepflanzung übernimmt, ist garantiert, dass sich  die Anlage immer in einem ordentlichen und würdevollen Zustand befindet. Dadurch sind die Angehörigen  nicht mit der oft aufwendigen Pflege einer Grabstätte belastet. In vielen Fällen sind Gemeinschaftsanlagen zudem kostengünstiger als Einzelgräber.

Neue Bestattungsmöglichkeiten

Die Niendorfer Friedhöfe passen sich dem Wandel in der Friedhofs- und Bestattungskultur an, welcher stetig voranschreitet. Daher wird sich seitens der Friedhofsverwaltung nach den Wünschen der Bevölkerung gerichtet und neue zeitgemäße Beisetzungsmöglichkeiten geschaffen.

Zu den bisherigen Beisetzungsmöglichkeiten auf den Niendorfer Friedhöfen kommen jetzt zwei weitere hinzu:

Auf dem Neuen Friedhof wird momentan ein Kolumbarium errichtet, wo Urnen in sogenannten Urnennischen bestattet werden können.

Zum anderen entsteht eine neue Urnengemeinschaftsanlage in behindertengerechter Höhe. Hier werden die Inschriften Erstmalig auch in Blindenschrift angebracht werden. Die Fertigstellung ist für Anfang November geplant.

Niendorfer Marktplatz 3a
D-22459 Hamburg
Tel.: 040 / 581171
Fax: 040 / 5892732
Mail: info@kirche-in-niendorf.de
web: http://www.kirche-in-niendorf.de