Bestattungen für Hamburg und Umland

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Erdbestattung - Die traditionelle Bestattungsform

Für eine Erdbestattung kann sich jeder Mensch unabhängig von einer Religionszugehörigkeit entscheiden

Bei einer Erdbestattung wird der Leichnam des Verstorbenen in einen Sarg gebettet und mit diesem in der Erde beigesetzt, woher auch der Begriff Beerdigung stammt. Grundsätzlich ist diese Beisetzungsform nur auf einem Friedhof oder einem entsprechend gewidmeten Stück Land möglich.

Grundsätzlich sei erwähnt, dass entgegen der hinlänglichen Meinung, ein Verstorbener sei in der Erde dem Parasitenbefall ausgesetzt, dieses falsch ist. Sowohl die Tiefe der Gruft als auch der Schutz des Sarges schließen dies aus. Vielmehr wird ein Körper langsam durch mikrobakterielle und chemische Prozesse zu „Staub“ zerfallen.



Der Beisetzung kann eine Trauerfeier vorausgehen, die individuell gestaltet wird, um der Person je nach ihrer Religion oder Weltanschauung gerecht zu werden und Ihnen die Möglichkeit zu geben, einen persönlichen Abschied zu nehmen. Häufig werden am offenen Grab noch von einem Geistlichen oder einem anderen Redner in Gegenwart der Trauergesellschaft Abschiedsworte gesprochen, Blumen und Blütenblätter, aber auch andere Grabbeigaben, die mit dem Verstorbenen Verbindung schaffen, in das Grab beigegeben. Schließlich ist der traditionelle Erdwurf von vielen Menschen noch gewünscht.

Einige Wochen nach der Beerdigung kann ein Grabstein gesetzt werden, der an den Toten erinnert und in seinem Design, Erscheinungsbild und seiner Inschrift für lange Zeit Ausdruck für eine Persönlichkeit und sein Leben symbolisiert.

Die Gründe, sich für eine Erdbestattung zu entscheiden, sind vielschichtig. Zunächst ist es für Angehörige teils ein traditionsgebundenes Bedürfnis. Andere möchten die Ganzheitlichkeit des Körpers gewahrt wissen, um noch länger an der physischen Nähe zu einem Verstorbenen am Grab festhalten zu können. Für manche ist es eine reine Herzensentscheidung.

Für viele Menschen ist der rationale Gedanke an ein großes zu pflegendes Grabe ein Argument gegen die Erdbestattung. Aus diesem Grund bieten immer mehr Friedhöfe pflegefreie Erdgräber an, teils als Rasengräber oder Gemeinschaftsfelder mit Namenschildern an zentralen Stählen oder auch als Staudengräber mit wechselnder Bepflanzung, die der Friedhof erledigt. Ebenfalls eine Option ist das anonyme Erdgrab.

Eine Erdbestattung ist nicht abhängig davon, welcher Religion der Verstorbene angehört oder ob er überhaupt eine Religionszugehörigkeit hatte. Auch hat man die freie Friedhofswahl in Hamburg. Allein Altona hat sieben Friedhöfe mit sehr unterschiedlichen Landschaftscharakteren.

Die Erdbestattung mag wohl immer etwas teurer sein als die Feuerbestattung mit entsprechend kleineren Gräbern. Doch muss jeder für sich entscheiden, ob der Kostenunterschied sein Bedürfnis wirklich aufwiegt. Wir können Sie umfassend über die Möglichkeiten und preislichen Differenzen aufklären, um Ihnen eine Entscheidung zu erleichtern. Ebenso ist unsere Kenntnis aller Hamburger Friedhöfe und der umliegenden, deren Kosten und Möglichkeiten, eine Grundlage unserer Beratung.